15.08.17 Mobivortrag: Der AfD den Flügel stutzen! #Kyf0209

Der AfD den Flügel stutzen! #Kyf0209

Der AfD den Flügel stutzen – Mobi-Vortrag zu den Protesten am 2.9.

Am 2. September findet bereits zum dritten Mal das Treffen des „Flügels“ am Kyffhäuser statt. Hier möchte der faschistische Flügel der AfD beraten, wie er seinen Einfluss in der deutschen Gesellschaft ausbauen und die AfD endgültig zum „parlamentarischen Arm“ neo-nazistischer Strukturen ausbauen kann. Mit dabei sind AfD-Rechtsausleger wie Höcke, Poggenburg oder Gauland, klassischer Querfront-Gestalten und militante „Identitäre“. Gegen dieses Nazi-Treffen gibt es Protest: am 2.9. reisen nicht nur die Teilnehmenden des Flügels an, sondern auch  Antifaschist*innen, die ihnen ab 9 Uhr am Kyffhäuser entgegentreten werden. Diese Veranstaltung dient zur Information über die Hintergründe des Treffens, die Strategie des Flügels und des dort anzutreffenden rechten Personals. Zuerst referieren Menschen aus dem Orga-Team des Protestes, danach gibt es die Gelegenheit zur Diskussion.

Datum: 15.08.17

Uhrzeit: 19 Uhr

Ort: Infoladen [Salbke] / Libertäres Zentrum Magdeburg

ab 18 Uhr vegane Küfa

Weitere Infos zur Aktion findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/419277508471636/

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14.06.17 Mobiveranstaltung „G20 – Welcome To Hell“

Zum Stand der autonomen Mobilisierung gegen den G20-Gipfel in Hamburg

Nur einen Steinwurf von der Roten Flora entfernt soll Anfang Juli der G20-Gipfel in den Hamburger Messehallen stattfinden. Schon jetzt ist klar, die Stadt wird während dieser Tage in einen temporären Ausnahmezustand versetzt werden. Tausende Bullen, Militär und Geheimdienste werden versuchen die Handshakes, Pressetermine und Kamingespräche der Regierungschef*innen zu schützen und rote, gelbe und blaue Sicherheitszonen sollen Aufenthalts- und Demonstrationsverbote für weite Teile der Stadt rechtlich legitimieren.

Gegen diese Abschottungsversuche der Mächtigen rufen autonome und antikapitalistische Gruppen dazu auf, Hamburg zu einem Ort und Ausrufezeichen des Widerstandes gegen die alten und neuen Autoritäten des Kapitalismus zu machen. Das Bündnis “Welcome to Hell” mobilisiert für den Donnerstagabend vor dem Gipfelwochenende zu einer internationalen antikapitalistischen Großdemonstration, um eine radikale Kritik gegen patriarchale und kapitalistische Zustände sichtbar zu machen und das aktionistische Startsignal für den Gipfelwiderstand zu geben. Am Freitag folgt der zentrale Aktionstag gegen den Gipfel, an dem verschiedene Bündnisse zu einem Sturm auf die Rote Zone rund um die Tagungsorte und zu Blockaden zentraler kapitalistischer Infrastruktur wie dem Hamburger Hafen mobilisieren. Zehntausende Aktivist*innen werden diesen Aufrufen folgen. Für den Samstag ist abschließend eine zentrale spektrenübergreifende Großdemonstration mit über 100.000 Teilnehmer*innen geplant, an der sich auch antikapitalistische Blöcke beteiligen werden.

 

Im Rahmen der Mobiveranstaltung wird der Stand der autonomen und antikapitalistischen Mobilisierung vorgestellt und ein Überblick zu den bisher geplanten Aktionen gegen den G20-Gipfel gegeben.

 

Mittwoch, 14. Juni 2017:

Ab 19 Uhr | Infoladen [Salbke] / Libertäres Zentrum Magdeburg (Alt Salbke 144, 39122 Magdeburg)

Für die Stärkung gegen die bestehenden Verhältnisse wird es veganes Essen und Getränke geben und natürlich die Möglichkeit sich weiteres Infomaterial mitzunehmen und revolutionäre Bedarfsartikel, von denen ihr sicher einige in Hamburg gebrauchen werdet, zubekommen 😉 .

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25.04.17 Vortrag: Kritik der Konsumkritik

Um etwas gegen die schlimmen Zustände (Hunger, Ausbeutung, Umweltverschmiutzung etc.) auf dieser Welt zu unternehmen,
ändern manche Menschen ihren Konsum: Es soll weniger und wenn,
dann bio, fair trade oder nicht bei bestimmten Konzernen gekauft werden.
„Unechte“ Bedürfnisse sollen erkannt werden, back to basics.
Wir wollen diskutieren, warum diese Antwort notwendigerweise zu kurz greift und Strategien besprechen,
um wirklich endlich Schluss zu machen mit Armut, Hunger und Krieg.

Der Vortrag ist so konzipiert, dass kein Vorwissen nötig ist, sondern
jede*r kommen und mitdiskutieren kann.

Datum: 25.04.17

Ort: Libertäres Zentrum Magdeburg / Infoladen [Salbke] (Alt Salbke 144)

Referent*innen: redical M
antinationale Gruppe aus Göttingen

Küche für alle ab 18 Uhr

Beginn Vortrag: 19 Uhr

infoladen.blogsport.eu // squatmagdeburg.blogsport.de
md-linksdrehend.org // redicalm.org

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21.03.17 Mobiveranstaltung – 1. Mai Halle – Nice to beat you!

1. Mai Halle – Mobiveranstaltung – Nice to beat you!

DIE RECHTE plant mit bundesweiter Unterstützung ihren diesjährigen 1. Mai – Naziaufmarsch in Halle, den wir ihnen natürlich ordentlich vermiesen werden.

Aus diesem Grund werden ein paar Genoss*innen aus Halle im LIZ vorbei kommen und ein bisschen was über die anstehenden Proteste erzählen.

Mehr Infos gibts hier: http://www.nicetobeatyou.tk/

Wann: 21.03.2017

*18:00h lekker Küfa

*19:00h Mobivortrag

*20:00h Film „Du weißt schon, wie in Rostock…“

Aufruf:

Nazidemo in Halle?
Nice to beat you!

Für den 1. Mai 2017 wurde in Halle eine Nazidemonstration angemeldet. Die bisher aufrufenden Gruppen lassen eine Anreise mehrerer Hundert militanter Neonazis aus ganz Deutschland erwarten.

Warum die Nazis erneut Halle als Aufmarschort einer 1.Mai-Demonstration gewählt haben, erscheint zunächst nicht nachvollziehbar. Offensichtlich haben sie ihren letzten Maiauftritt in Halle bereits vergessen. Denn 2011 scheiterten sie glorreich und beschritten aufgrund mehrerer entschlossener Blockaden und direkter Aktionen einen nur sehr kurzen Leidensweg durch die Abbruchviertel unweit des Hauptbahnhofs. Halle ist dabei neben Leipzig bisher nicht nur eine der Städte im Osten, in der Naziaufmärschen auch über die Großevents hinaus traditionell mit der nötigen Konsequenz begegnet wird. Darüber hinaus sagt die hohe Fluktuation der hiesigen Nazivortänzer auch etwas darüber aus, was es bedeutet, seine nationalsozialistische Feldpost in Halle zu empfangen: Es macht ihnen selten länger Spaß. Aber auch hier sind die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten zwei Jahre infolge der sogenannten Flüchtlingskrise selbstverständlich nicht spurlos vorüber gezogen. Auch in Halle erreichte die AfD bei den letzten Landtagswahlen knapp 20% und die bis heute wöchentlich stattfindenden fremdenfeindlichen Montagsdemos konnten in ihrer Hochphase im Winter 2015/2016 mehrere Hundert „besorgte Bürger“ mobilisieren. Neonazis agieren in Folge dessen zunehmend offener, selbstbewusster und gewalttätiger. Vor diesem Hintergrund wird auch der erneute Versuch, in Halle endlich einen Aufmarsch und nicht nur einen Spießrutenlauf zustande zu bekommen, nachvollziehbar. Ob dieses Ansinnen mit dem zur Verfügung stehenden Personal erfolgreich sein wird, ist dabei aber zumindest fraglich.

Die diesjährige Demonstration wird von der Partei „Die Rechte” organisiert. Lokale Unterstützung wird sie dabei durch die hallische Suffnazitruppe „Brigade Halle” erfahren. Beide Gruppen stehen idealtypisch für Menschen, deren Sendungsbewusstsein sich disproportional zum Urteilsvermögen verhält, bei denen sich Wahrnehmung und Realität so unversöhnlich gegenüber stehen, dass man es ihnen im Gesicht ansieht. Und deren Gewaltaffinität eng mit der eigenen Abgestumpftheit in Verbindung zu stehen scheint – verroht bis ins Mark, unfähig zu Empathie, zu Selbstreflexion, gar zu Vernunft. Dass die Schlüsselfiguren des hallischen „Die Rechte“-Ablegers nah an der Grenze der Zurechnungsfähigkeit agieren, darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der 1.Mai als „Arbeiterkampftag“ stets in der Lage ist, eine größere Anzahl Neonazis zu mobilisieren. So hat sich beispielsweise das als Schwarzer Block agierende „Antikapitalistische Kollektiv” angekündigt, das am 1. Mai 2016 in Plauen mit massiver Gewalt auf sich aufmerksam machte.

Es muss darum gehen, den Nazis den Auftritt in Halle so gut es geht zu vermiesen. Nicht für ein besseres Deutschland, nicht für ein bunteres Halle oder den nazifreien Szenekiez. Sondern: Weil es richtig ist, ihnen in die Suppe zu spucken.
Auf die Ankündigung der Nazis, am 1.Mai 2017 durch Halle marschieren zu wollen, entgegnen wir mit dem nötigen Nachdruck, freundlich, aber bestimmt:

Nice to beat you!

Antifaschistische Gruppen Halle

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04.03.17 Infoveranstaltung über die solidarische Baustelle in Rojava


+ Infoveranstaltung über die solidarische Baustelle im Norden Syriens +

Gemeinsam mit der kurdischen Frauenstiftung WJAR planen die Menschen von AVAHI eine kollektive Baustelle in Rojava, dem nördlichsten Teil Syriens. Die Stiftung WJAR koordiniert und organisiert den Aufbau von Gesundheitszentren, Bildungseinrichtungen und Kooperativen für Frauen. Diese Arbeit soll mit dem Bau eines Gemeinschaftsgebäudes unterstützt werden.

Über das Projekt:
„Unser Projekt hat zum einen das Ziel ein Gebäude zu errichten welchesgemeinschaftlich genutzt werden kann und sich somit in die öffentliche Infrastruktur integriert. Gemeinsam mit den Menschen von vor Ort werden wir zusammen planen und arbeiten, um Solidarität praktisch werden zu lassen. Wir wollen die Idee der Demokratischen Selbstverwaltung, die Ökologie und Bedürfnisorientierung als zentrales Konzept des Handelns und Wirtschaftens beinhaltet, ernst nehmen. Deshalb soll dieses Bauvorhaben auch unter ökologischen Gesichtspunkten umgesetzt werden, in dem wir z.B. den lokalen Rohstoff Lehm verwenden wollen.
In Rojava planen wir, uns so gut wie möglich selbst zu organisieren und zu versorgen um die lokale Infrastruktur so wenig wie möglich zu belasten. Um dies zu gewährleisten werden wir neben Handwerker*innen, auch Übersetzer*innen, ärztliche Unterstützung, Medikamente, kleinere Werkzeuge und Küchenkräfte etc. dabei haben. Im Zentrum der Baustelle sollen der politische und kulturelle Austausch, die kollektive Entscheidungsfindung und gemeinschaftliche Aneignung von Wissen, stehen. Alle haben unterschiedliche Qualitäten die eingebracht werden können und wovon die Gemeinschaft profitiert. Sowohl in Arbeitsabläufen einer Baustelle als auch im alltäglichen Zusammenleben. Wir sehen das gleichberechtigte Arbeiten, auch als Verneinung der weit verbreiteten Leistungs- und Profitideologie.“

Wann: 4. März 2017 // ab 18.30 Uhr
Wo: Infoladen Salbke im Libertären Zentrum Magdeburg // Alt Salbke 144
Veranstalter: Fremder Geselle bei „Axt und Kelle“ und Arbeitskreis Antirassismus Magdeburg

 

Spenden an:

Kurdistan Hilfe e.V.
Hamburger Sparkasse
IBAN: DE40200505501049222704
BIC: HASPDEHHXXX
Stichwort: construction
avahi(ät)riseup.net – avahi.noblogs.org

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11.02.17 In.Flammen Vol. 2

IN.FLAMMEN | 2

11.02.17 In.Flammen Vol. 2

In.Flammen baut zurzeit ein politisches Hip-Hop-Netzwerk zwischen Griechenland und Deutschland auf. Im Fokus stehen Selbstorganisierung, soziale Kämpfe und Solidarität. Die zweite Veranstaltung im L!Z startet um 19.30 Uhr mit Vortrag & Diskussion zum Squat Papoutsadiko in Athen (auf Englisch, kann aber gerne ins Deutsche übersetzt werden). Ab 22 Uhr Konzert mit Σπείρα (Athen), Rana Esculenta (Leipzig), TNT (Rationalistas-Ορθολογιστές) (Athen), DJ fogge d., gehostet von Le Monde Est En Flammes (Bremen/Athen/Berlin).

***

19.30h VORTRAG & DISKUSSION
(English version below)

Selbstorganisierung und politischer Aktivismus in den Vororten Athens. Wie Squatting auch außerhalb des Stadtzentrums funktionieren kann. Das Beispiel Papoutsadiko

Squats oder autonome Zentren in Deutschland, die fernab der attraktiven Innenstadtbezirke liegen, sind selten. Für viele Aktivist*innen ist der Stadtrand zu weit entfernt und vor Ort fehlt es oft an lokaler Verankerung. Das Squat Papoutsadiko befindet sich in der Vorstadt Chaidari, einer Arbeiter*innengegend im Westen Athens. Die frühere Schuhfabrik wurde 2011 besetzt, nachdem sie mehrere Jahre leergestanden hatte. Seitdem sind die 1.500 Quadratmeter ein Ort, an dem sich Menschen selbst organisieren. Zurzeit baut das Squat eine eigene Stromversorgung auf, nachdem die Stromversorgung mehrfach gekappt wurde.
Wie funktioniert ein Squat am Stadtrand Athens, fernab von bekannten politischen Athener Bezirken wie Exarchia? Wie läuft die Nachbarschaftsarbeit? Wie steht es um den Aufbau der autonomen Stromversorgung? Es sprechen Aktivist*innen des Squats Papoutsadiko. Vortrag und Diskussion sind auf Englisch, aber können gerne ins Deutsche übersetzt werden.

22h KONZERT

Σπείρα (Athen)
Rana Esculenta (Leipzig)
TNT (Rationalistas-Ορθολογιστές) (Athen)
Hosted by Le Monde Est En Flammes (Bremen/Athen/Berlin)

DJ
fogge d. (Athen/Hip Hop)

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19.30h TALK & DISCUSSION

Self-organisation and political action in the suburbs of Athens, taking the example of Papoutsadiko squat: How the practice of squatting finds space out of the metropolitan centre

You do not find many squats or autonomous centres in Germany that are located outside the attractive inner city districts. For many activists the outskirts of the city are out of reach while within the suburbs there is often a lack of local support. The squat Papoutsadiko is located in Chaidari, a neighbourhood in the working class area of the west side of Athens. The former shoe factory was squatted in 2011, after it had been empty for several years. Since then the building of 1.500 square meters has been a place for people to self-organize. At the moment, Papoutsadiko builds up an autonomous power supply for the squat because their one was cut several times.
How does a squat in the suburbs of Athens work, far away from well-known political districts like Exarchia? How does neigborhood activism work there? How is the building of the autonomous power supply going? A talk with members of the squat. Talk and discussion will be in English.

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Veranstaltung nur für Freund*innen. No Photos.

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29.11. Vortrag: „Soziale Bewegung gegen das Arbeitsgesetz in Frankreich im Frühjahr 2016“

Diskussionen, Analysen und Perspektiven der sozialen Bewegung in Frankreich gegen das Arbeitsgesetz aus anti-autoritärer Sicht.

Im Frühjahr 2016 haben in Frankreich vier Monate der ökonomischen Blockade, der Aufstände, Gebäudebesetzungen, Störung der Kraftstoffversorgung, direkten Aktionen, Streiks usw. nicht ausgereicht um die linke Regierung bezüglich dieses liberalen Gesetzes einknicken zu lassen. Wir Berichten von der sozialen Bewegung, die vielen Leuten die Möglichkeit gegeben hat, sich zusammenzufinden, um zu kämpfen. Das hat seine Spuren hinterlassen. Außerdem möchten wir die Frage, wie eine Beteiligung an den Kämpfen von Deutschland aus aussehen könnte, erörtern, denn selbst wenn der politische Kontext ein anderer ist, so sind die Auswirkungen des Kapitalismus letzten Endes die Gleichen. Welche Art von Solidarität ist vorstellbar? Wie können Kämpfe eines Landes auf das andere ausgeweitet werden? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es auf beiden Seiten der Grenze?

Die Veranstaltung findet in Anwesenheit von Menschen aus Deutschland und Frankreich statt, die sich aktiv an der Bewegung beteiligt haben.. Eventuelle Spendeneinnahmen sollen autonomen solidarischen Antirepressionskassen aus Marseille und Rennes zu Gute kommen, die derzeit auf Grund der Situation sehr viel zu tun haben. Die Diskussion findet auf englisch statt, eine Übersetzung ins deutsche ist möglich.

Dienstag 29. November 2016

Magdeburg

Libertäres Zentrum,

Alt Salbke 144

Linie 2, Haltestelle Mariannenstraße

Einlass ist 18 Uhr zur veganen Küfa, Veranstaltungsbeginn 19.30 Uhr

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22.11.16 Filmvorführung: Keupstrasse´Deki Kuaför // Der Kuaför aus der Keupstrasse

Dokumentarfilm von 2015 über den Nagelbombenanschlag in Köln 2004. Aus der Perspektive der Überlebenden rekonstruiert der Film die polizeilichen ermittlungen gegen die Opfer, die über Jahre hinweg verdächtigt, überwacht und kriminalisiert wurden. erst 2011 wird der Anschlag dem NSU zugerechnet.

Sprachen: Deutsch/Türkisch

Ab 18 Uhr vegane KÜFA

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05.11.16 In.Flammen – Στις φλόγες at L!Z Magdeburg

In.Flammen - Στις φλόγες at L!Z Magdeburg

IN FLAMMEN – ΣΤΙΣ ΦΛΟΓΕΣ

In.Flammen baut zurzeit ein politisches Hip-Hop-Netzwerk zwischen Griechenland und Deutschland auf. Im Fokus stehen Selbstorganisierung, soziale Kämpfe und Solidarität. Die erste Veranstaltung startet um 19 Uhr mit Vortrag & Diskussion zu Selbstorganisierung und Hip Hop in Athen (auf Englisch von zwei Aktivisten aus Athen, kann aber gerne ins Deutsche übersetzt werden). Ab 22 Uhr Konzert mit Apsinthos (Athen),
ΠΕΝΘΙΜΟΣ / CLOWN (Patras), Daisy Chain (Athen), Refpolk (Berlin), DJCinuk Muerto (Athen).

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19h VORTRAG & DISKUSSION
(English version below)

Selbstorganisierung und Hip Hop in Athen. Schaffung und Verbreitung proletarischer Kultur

Politischer Hip Hop in Griechenland ist eng mit den Ideen von Selbstorganisierung, D.I.Y. und Aktivismus in der Nachbarschaft verknüpft. Apsinthos und Cinuk Muerto sprechen über die Geschichte und die aktuelle Situation von D.I.Y. Hip Hop in Athen. Wie ist er entstanden und welchen Einfluss hatte das Scheitern des Neoliberalismus auf ihn, die sogenannte Krise? Was sind die politischen Ziele und Aktionen? Welche Herausforderungen gibt es in der Zukunft?
Apsinthos ist Mitglied des politischen Hip Hop Kollektivs Hit N Rap, das 2002 in Athen gegründet wurde. Cinuk Muerto ist ein Mitglied der politisch-kulturellen Gruppe Antifa Live. Vortrag und Diskussion sind auf Englisch, aber können gerne ins Deutsche übersetzt werden.

22h KONZERT

Apsinthos (Hit & Rap / Athen)
ΠΕΝΘΙΜΟΣ / CLOWN (Vavel A.D. / Patras)
Daisy Chain (The Future Is Still Unwritten – TFISU / Athen)
Refpolk (The Future Is Still Unwritten – TFISU / Berlin)

DJ
Cinuk Muerto (Athen/Hip Hop)

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19h TALK & DISCUSSION

Self-organizing & hip hop in Athens. The reproduction and establishment of the new proletarian culture

Political hip hop in Greece is strongly connected with the ideas of self-organizing, D.I.Y. and neighborhood activism. Apsinthos and Cinuk Muerto will talk about past and present of D.I.Y. hip hop in Athens. How did it emerge and what kind of impact did the failure of neoliberalism have, the so-called crisis? What are the political agenda and the actions? What are the future challenges?
Apsinthos is a member of the political hip hop collective Hit N Rap, that was founded in Athens in 2002. Cinuk Muerto is a member of the political cultural group Antifa Live. Talk and discussion will be in English.

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Veranstaltung nur für Freund*innen. No Photos.

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KAMPAGNE 7. Januar 2017 gegen das Verbrennen – Vertuschen – Verschweigen -Verfolgen Oury Jalloh – Das war Mord!

Der 7. Januar 2017 und damit das Gedenken zum 12. Todestag von OURY JALLOH, der von Polizisten erst seiner Freiheit, dann seiner Handlungsfähigkeit und schließlich auf bestialische Weise seines Lebens beraubt wurde, wird im nächsten Jahr an einem Sonnabend stattfinden! Die Polizei von Dessau-Roßlau hat Oury Jalloh am 7. Januar 2005 erst rechtswidrig fest- unddann weiterführend rechtswidrig in Gewahrsam genommen, ihn dann an allen vier Extremitätenauf eine feuerfeste Matratze in der gefliesten Gewahrsamszelle Nr. 5 fixiert und ihn bis zur Unkenntlichkeit verbrannt…

Die Täter werden bis heute durch Unterschlagung und Manipulation von Beweismitteln und logikverachtende Ignoranz gegenüber offenkundigen Beweisen geschützt, die Familie und das Opfer verhöhnt, Verantwortung und Gerechtigkeit werden verweigert! Stattdessen sollen diejenigen, die für die Aufklärung des Mordes an Oury Jalloh kämpfen, durch massive staatliche Repression zum Schweigen gebracht werden!

Wir laden alle, denen an der Verhinderung weiterer rassistischer Morde durch Staatsbeamte mit und ohne Uniform, mit und ohne Robe aber auf jeden Fall mit menschenleben-verachtender Scheinheiligkeit ein, unser Gedenken am 7. Januar direkt in Dessau -Roßlau zu unterstützen und eine kraftvolle Demonstration gegen staatlichen Rassismus in allen Behörden und Ministerien dieses Landes zu setzen – nicht nur in Sachsen-Anhalt – nicht nur in Deutschland – nicht nur innerhalb Europas.

Infoveranstaltung mit der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
Infos zur Kampagne, zum aktuellen Stand der Aufklärungsarbeit und zur
massiven Repression gegen Aktivist*innen der Initiative
Sonntag, 23. Oktober 2016
ab 17:00 Uhr
L!Z  / Infoladen [Salbke], Alt-Salbke 144 (Magdeburg)
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