10.02.18 SCHEISZ AUF EUREN Oi! Vol.1

Am 10.2.2018 gibt sich in der Factory in Magdeburg die Creme de la Creme der „unpolitischen“ Oi!-Fraktion die Klinke in die Hand. Unter dem Namen „Oi! for you“ findet dort ein Festival statt, alles organisiert von der Spirit from the street-Crew. Dort sollen neben Rotz und Wasser, Pöbel und Gesocks, Durstige Nachbarn und weiterem Abschaum auch die Band Krawallbrüder aufspielen. Eigentlich dachte ich, dass KB schon unter die Kategorie „Deutschrock“ fällt, dem ist scheinbar nicht so. Da spielen also die Krawallbrüder, die doch selber von sich behaupten, unpolitisch zu sein, in der Factory in Magdeburg. Waren es denn nicht Teile von KB, die gerne mal mit Nazis nach Spanien fahren und sich dort auch noch mit den Nasen fotografieren lassen? Man kann sich also selber schon vorstellen, was am 10.2. in der Factory zu erwarten ist: ein Tummelplatz für die ganzen ach so „unpolitischen“ Oi!- und Deutschrock-Fans.

Es wird aber sicher noch einige geben, die darauf keinen Bock haben, Menschen, die keinen Lust darauf haben, sich besoffene Macker anzuschauen, die irgendwas vom „wahren Skinheadkult“ faseln oder einem erzählen, dass Oi! „schon immer unpolitisch“ gewesen sei. Diejenigen, die keinen Bock auf diese Scheisze haben, sind recht herzlich dazu eingeladen, am 10.2.2018 ins LiZ (Libertäres Zentrum) nach Magdeburg zu kommen, denn dort steigt das „Scheisz auf euer’n Oi!“-Festival. Weitere Infos folgen hier in Kürze.

Bands:

ONE STEP AHEAD (AFA HC-PUNK)
NASTY MATTER (Polit HC-PUNK)
KELLERASSELN (Polit Speed-Punk)
SELBZTJUSTIZ (Riotpunk)
+++weitere+++

Außerdem wird es eine Mobi-Veranstaltung geben zum Naziaufmarsch am 10.3.2018 in Dessau und geplanten Gegenaktivitäten – „Make Dessau nazifrei again „!

In diesem Sinn: Alerta Antifascista, Fuck off Grauzone!

Mit freundlicher unterstützung von:
#InfoladenSalbkeMagdeburg
SAVE THE SCENE FESTIVAL
Riot Bike Records
Rash Berlin Brandenburg
True Rebel Store
Opór Streetwar

https://www.facebook.com/events/1955540374697548/

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20.01.18 Soli-Konzert (Torkel T u. Yansn) + Vortrag für das Café Internationale

Vortrag und Soli-Party (20.01.2018 im LIZ): Merseburger Zustände und das Café Internationale

Spätestens seit Beginn der 2000er Jahre ist Merseburg ein Ort an dem Neonazis offen und gewalttätig auftreten, Drohungen gegen Aktivist*innen und vor allem auch rassistische Diskriminierung und Gewalt sind an der Tagesordnung.

So wurde im Februar 2014 ein aus Somalia stammender Mann in einer Unterführung zusammengeschlagen.

Im Oktober 2015 wurde ein Mensch aus Somalia durch einen Schuss aus dem Luftgewehr am Kopf verletzt.

Im Oktober 2016 wurden ein Mann, eine Frau und ihr fünf Jahre alter Enkel von zwei Männern verletzt, die Täter hatten an der Wohnungstür des 44-Jährigen aus Liberia geklingelt und ihn sofort mit einem Schlagstock und einem Schlagring angegriffen und in die Wohnung zurückgedrängt, wo sie dann auch die Lebensgefährtin des Mannes sowie das Kind verletzten. Alle Drei mussten ins Krankenhaus.

Auch aus Kreisen, die sich wahrscheinlich als bürgerliche Mitte verstehen, werden alltäglich stattfindende rassistische Anfeindungen und Beleidigungen eher gutgeheißen und verharmlost.

So beleidigte ein deutsches älteres Paar am 05.12. am Merseburger HBF zwei Menschen als “Scheisskerle” und stieß sie unsanft mit den Ellenbogen zur Seite, nachdem diese sich in einer Sprache unterhalten hatten, die dem Paar anscheinend nicht deutsch genug war.

Dieser rassistischen Grundstimmung folgen letztendlich auch die staatlichen Institutionen: Asylsuchende Menschen sind derzeit von Leistungskürzungen, Lebensmittelgutscheinen statt Bargeld und Arbeitsverboten betroffen.

Ebenso forciert es die Ausländerbehörde mit allen Mitteln, die Zahl der Abschiebungen zu erhöhen. Am 07.11. wurde ein Mensch in ein Land abgeschoben, in dem er zuletzt als Kind war. Eigentlich wollte er demnächst heiraten, hatte einen festen Arbeitsvertrag in Aussicht, hatte ein festes Umfeld in einer größeren Stadt und war nur in Merseburg, um seine Duldung pflichtgemäß zu erneuern. Die Ausländerbehörde wird somit zu einem der gefährlichsten Orte für Menschen mit und ohne Bleiberechtsperspektive.

Das Café Internationale besteht seit 2014 und ist ein Ort der Begegnung und der Solidarität, für Menschen mit Fluchthintergrund und Unterstützende in Merseburg und Umgebung.

Es ist für viele Betroffene der einzige Anlaufpunkt für Fragen aus den Bereichen Flucht, Asyl und Diskriminierung in der Region. Die Aktivist*innen des Cafés selbst können Unterstützung in jedweder Form sehr gut gebrauchen! Ihre nicht entlohnte Arbeit besteht vor allem daraus, Menschen bei Asylanträgen zu unterstützen, sie auf Ämter, Behörden und zum Gericht zu begleiten, ihnen nach rassistischen Angriffen zur Seite zu stehen und oft auch als einzige Gesprächspartner*innen. Anfeindungen von verschiedenen Seiten erschweren den Aktivist*innen das Engagement: Zuletzt wurde ihnen sogar die Nutzung der Räumlichkeiten der FH Merseburg durch die Leitung der Uni verboten.
Diese Arbeit ist anstrengend, braucht Zeit und eben auch Geld.

Darum wird es am 20.01.2018 im Libertären Zentrum (LIZ) in Magdeburg eine Soli-Veranstaltung geben mit einem Vortrag zu der aktuellen Situation in Merseburg, gehalten von Menschen vom Cafe Internationale. Im Anschluss ist dann Konzert mit Yansn und Torkel-T (Hip Hop) und Party mit Cocktails und den DJ*anes FATAL und Cynthesiza!

Alle Einnahmen kommen dem Cafe Internationale zu Gute für Anwaltskosten und den täglichen Kampf gegen Rassismus, Abschiebungen und Ausgrenzung!

Kommt Zahlreich!

Ort: LIZ Alt Salbke 144, Linie 2 Haltestelle Mariannenstraße
English translation will be provided.

Beginn Vortrag: 19:00 Uhr
Live Acts (YANSN TORKEL-T): 21:00 Uhr
Party: 23:00 Uhr

no gods, no masters, no dogs, no nazis! no photos! racists and queer*haters go to hell! only for friends! nur für freund*innen!

https://www.facebook.com/events/2237503066320570/

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06.01.18 In.Flammen vol. 5 (Daisy Chain & Miss Zebra, Gut-Mänsch Clan, ΠΕΝΘΙΜΟΣ / CLOWN & Viral, Rana Esculenta, CHI (DJ) )

IN.FLAMMEN | 5

In.Flammen baut ein politisches Hip-Hop-Netzwerk zwischen Griechenland und Deutschland auf. Im Fokus stehen Selbstorganisierung, soziale Kämpfe und Solidarität. Nachdem wir die letzten Male in Hamburg, Bremen und Athen waren, freuen wir uns, wieder ins L!Z nach Magdeburg zu kommen! Wir beginnen um 19.30 Uhr mit einem Vortrag der Kampagne „Can’t evict solidarity“ zur Situation von Geflüchteten und der Solidaritätsarbeit in Griechenland. Um 22 Uhr geht es weiter mit dem Konzert und Acts aus Athen, Rethimno, Magdeburg, Berlin und Leipzig. Am Ende legt CHI aus Hamburg für euch auf. Mit den Einnahmen der Veranstaltung werden Menschen ohne Papiere unterstützt.

19.30h VORTRAG & DISKUSSION
(scroll down for English version)

Die Kampagne „You can’t evict Solidarity“ wurde zur Unterstützung von Aktivist*innen gegründet, die nach den Räumungen von besetzten Häusern in Thessaloniki (Griechenland) im Sommer 2016 sowie im Frühjahr 2017 vor Gericht stehen. In ihrem Vortrag berichten Genoss*innen von der Kampagne über die aktuelle Situation von Geflüchteten und die Solidaritätsarbeit auf der Insel Lesbos und dem griechischen Festland. Außerdem sprechen sie über die migrantischen Häuserkämpfe sowie über die Lage auf dem serbischen Teil der Balkanroute. Im Anschluss ist Zeit für Fragen, Gespräch und Diskussion. Mehr Infos auf: https://cantevictsolidarity.noblogs.org/

22h KONZERT

Daisy Chain & Miss Zebra (Athen/Rethimno)
Gut-Mänsch Clan (Magdeburg)
ΠΕΝΘΙΜΟΣ / CLOWN & Viral (Athen)
Rana Esculenta (Leipzig)

DJ
CHI (Feminist Rap/Trap/Bass)

***

The campaign „You can’t evict Solidarity“ was created to support activists that were taken to trial after the evictions of squats in Thessaloniki (Greece) in summer 2016 and spring 2017. Comrades from the campaign will talk about the current situation of refugees and solidarity work on Lesbos and the Greek mainland. Besides, they will speak about migrant housing struggles as well as about the Serbian part of the balkan route. Following this, there will be space for questions, comments and discussion. The talk will be in German but can be translated to English. More info on https://cantevictsolidarity.noblogs.org/

***

Veranstaltung nur für Freund*innen. No Photos.

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Ab 09.10.17 jeden Montag Infoladen-Café (jeden 3. Montag FLTI*-Only)

#englisch below

***INFOLADEN CAFE, ab jetzt JEDEN MONTAG 16-19 UHR, INFOLADEN SALBKE,
Alt Salbke 144, Tram 2 bis Mariannenstraße***

 

Ab dem 09.10.2017 öffnet der Infoladen Salbke jeden Montag zwischen
16.-19 Uhr seine Tür fürs INFOLADEN CAFE. Ihr seid alle herzlich zum
Kaffee oder Tee trinken, veganen Kuchen essen, Bücher lesen und
ausleihen engeladen. Außerdem möchten wir mit euch ins Gespräch kommen,
diskutieren und Briefe an Gefangene schreiben und haben noch ganz viel
Platz um auch eure Ideen mit einzubringen.

Jeden dritten Montag im Monat möchten wir das Café als einen FLIT*-Raum
nutzen, also uns unter Frauen, Lesben, Trans- und Interpersonen treffen.
Das heißt, dass Menschen, denen bei ihrer Geburt das männliche
Geschlecht zugewiesen wurde und deren Geschlechtsidentität dem auch
entspricht, dann einfach eine Woche später erst wieder zum Kaffee
trinken kommen können.

Falls es Menschen unter euch gibt, die sich gerne mit in die Orga des
Cafés mit einbringen würden, dann meldet euch, ihr seid herzlich willkommen.

Hoffentlich bis Montag
Solidarische Grüsze, euer Infoladen [Salbke]-Kollektiv
infoladen.blogsport.eu//squatmagdeburg.blogsport.de//md-linksdrehend.org

*** INFOSHOP CAFE, from now on every MONDAY, 4-7pm, in the Salbke
Infoshop, Alt Salbke 144, Tram 2 get off at Mariannenstraße***

Starting October, 9th, the Infoshop Salbke will open its door every
Monday between 4pm and 7pm and you are all very welcome to drink tea or
coffee, eat vegan cake and read or borrow books. We also want to have
conversations and discussions and write letters for political prisoners.
There is still a lot of space to fit in your own ideas as well.

Every third Monday of the month we want to use the Café as a space where
only women*, lesbian, trans and inter people meet. That means that we
ask people who were assigned male at birth and still identify as such to
come back the week after for their coffee.

If there are people who want to participate in the organization of the
Café, you are very welcome to do so, just let us know.

We hope to see you on Monday.
Solidarity, your Infoshop [Salbke]-Collective
infoladen.blogsport.eu//squatmagdeburg.blogsport.de//md-linksdrehend.org

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17.10.16: „500 Jahre Revolte“ – Multimedialer Vortrag von Bernd Langer

2017 ist das „Lutherjahr“: Weit über Deutschland hinaus werden „500 Jahre Martin Luther“ breit gefeiert. Auch wenn dabei pflichtbewusst kritische Töne zu Luther nicht fehlen – sein Antisemitismus, seine Hetze gegen die aufständischen Bauern – werden andere religionskritisch-reformatorische und früh-demokratisch revolutionäre Kräfte nicht nur nicht gewürdigt, sie finden erst gar keine Erwähnung. Luther, so scheint es, war eine isolierte Ausnahmeerscheinung. Dabei war er nur Teil eines gesellschaftlichen Umbruchs in der Renaissance. Begleitet von wissenschaftlichen Entdeckungen geriet das alte Weltbild ins Wanken. Es gab verschiedene Bewegungen gegen die etablierte christliche Kirche, wie die Täufer und Thomas Müntzer, dem radikalen Gegenspieler von Luther. Getragen wurden die neuen Gedanken von der feudalistisch unterdrückten Bevölkerung. Es kam zu Aufständen, die sich im großen deutschen Bauernkrieg 1523 bis 1525 zu einer allgemeinen Erhebung steigerten

Beginn: 18 Uhr
Dauer: 2h ca.

more infos: https://www.facebook.com/events/476013236098869/

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15.08.17 Mobivortrag: Der AfD den Flügel stutzen! #Kyf0209

Der AfD den Flügel stutzen! #Kyf0209

Der AfD den Flügel stutzen – Mobi-Vortrag zu den Protesten am 2.9.

Am 2. September findet bereits zum dritten Mal das Treffen des „Flügels“ am Kyffhäuser statt. Hier möchte der faschistische Flügel der AfD beraten, wie er seinen Einfluss in der deutschen Gesellschaft ausbauen und die AfD endgültig zum „parlamentarischen Arm“ neo-nazistischer Strukturen ausbauen kann. Mit dabei sind AfD-Rechtsausleger wie Höcke, Poggenburg oder Gauland, klassischer Querfront-Gestalten und militante „Identitäre“. Gegen dieses Nazi-Treffen gibt es Protest: am 2.9. reisen nicht nur die Teilnehmenden des Flügels an, sondern auch  Antifaschist*innen, die ihnen ab 9 Uhr am Kyffhäuser entgegentreten werden. Diese Veranstaltung dient zur Information über die Hintergründe des Treffens, die Strategie des Flügels und des dort anzutreffenden rechten Personals. Zuerst referieren Menschen aus dem Orga-Team des Protestes, danach gibt es die Gelegenheit zur Diskussion.

Datum: 15.08.17

Uhrzeit: 19 Uhr

Ort: Infoladen [Salbke] / Libertäres Zentrum Magdeburg

ab 18 Uhr vegane Küfa

Weitere Infos zur Aktion findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/419277508471636/

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14.06.17 Mobiveranstaltung „G20 – Welcome To Hell“

Zum Stand der autonomen Mobilisierung gegen den G20-Gipfel in Hamburg

Nur einen Steinwurf von der Roten Flora entfernt soll Anfang Juli der G20-Gipfel in den Hamburger Messehallen stattfinden. Schon jetzt ist klar, die Stadt wird während dieser Tage in einen temporären Ausnahmezustand versetzt werden. Tausende Bullen, Militär und Geheimdienste werden versuchen die Handshakes, Pressetermine und Kamingespräche der Regierungschef*innen zu schützen und rote, gelbe und blaue Sicherheitszonen sollen Aufenthalts- und Demonstrationsverbote für weite Teile der Stadt rechtlich legitimieren.

Gegen diese Abschottungsversuche der Mächtigen rufen autonome und antikapitalistische Gruppen dazu auf, Hamburg zu einem Ort und Ausrufezeichen des Widerstandes gegen die alten und neuen Autoritäten des Kapitalismus zu machen. Das Bündnis “Welcome to Hell” mobilisiert für den Donnerstagabend vor dem Gipfelwochenende zu einer internationalen antikapitalistischen Großdemonstration, um eine radikale Kritik gegen patriarchale und kapitalistische Zustände sichtbar zu machen und das aktionistische Startsignal für den Gipfelwiderstand zu geben. Am Freitag folgt der zentrale Aktionstag gegen den Gipfel, an dem verschiedene Bündnisse zu einem Sturm auf die Rote Zone rund um die Tagungsorte und zu Blockaden zentraler kapitalistischer Infrastruktur wie dem Hamburger Hafen mobilisieren. Zehntausende Aktivist*innen werden diesen Aufrufen folgen. Für den Samstag ist abschließend eine zentrale spektrenübergreifende Großdemonstration mit über 100.000 Teilnehmer*innen geplant, an der sich auch antikapitalistische Blöcke beteiligen werden.

 

Im Rahmen der Mobiveranstaltung wird der Stand der autonomen und antikapitalistischen Mobilisierung vorgestellt und ein Überblick zu den bisher geplanten Aktionen gegen den G20-Gipfel gegeben.

 

Mittwoch, 14. Juni 2017:

Ab 19 Uhr | Infoladen [Salbke] / Libertäres Zentrum Magdeburg (Alt Salbke 144, 39122 Magdeburg)

Für die Stärkung gegen die bestehenden Verhältnisse wird es veganes Essen und Getränke geben und natürlich die Möglichkeit sich weiteres Infomaterial mitzunehmen und revolutionäre Bedarfsartikel, von denen ihr sicher einige in Hamburg gebrauchen werdet, zubekommen 😉 .

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25.04.17 Vortrag: Kritik der Konsumkritik

Um etwas gegen die schlimmen Zustände (Hunger, Ausbeutung, Umweltverschmiutzung etc.) auf dieser Welt zu unternehmen,
ändern manche Menschen ihren Konsum: Es soll weniger und wenn,
dann bio, fair trade oder nicht bei bestimmten Konzernen gekauft werden.
„Unechte“ Bedürfnisse sollen erkannt werden, back to basics.
Wir wollen diskutieren, warum diese Antwort notwendigerweise zu kurz greift und Strategien besprechen,
um wirklich endlich Schluss zu machen mit Armut, Hunger und Krieg.

Der Vortrag ist so konzipiert, dass kein Vorwissen nötig ist, sondern
jede*r kommen und mitdiskutieren kann.

Datum: 25.04.17

Ort: Libertäres Zentrum Magdeburg / Infoladen [Salbke] (Alt Salbke 144)

Referent*innen: redical M
antinationale Gruppe aus Göttingen

Küche für alle ab 18 Uhr

Beginn Vortrag: 19 Uhr

infoladen.blogsport.eu // squatmagdeburg.blogsport.de
md-linksdrehend.org // redicalm.org

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21.03.17 Mobiveranstaltung – 1. Mai Halle – Nice to beat you!

1. Mai Halle – Mobiveranstaltung – Nice to beat you!

DIE RECHTE plant mit bundesweiter Unterstützung ihren diesjährigen 1. Mai – Naziaufmarsch in Halle, den wir ihnen natürlich ordentlich vermiesen werden.

Aus diesem Grund werden ein paar Genoss*innen aus Halle im LIZ vorbei kommen und ein bisschen was über die anstehenden Proteste erzählen.

Mehr Infos gibts hier: http://www.nicetobeatyou.tk/

Wann: 21.03.2017

*18:00h lekker Küfa

*19:00h Mobivortrag

*20:00h Film „Du weißt schon, wie in Rostock…“

Aufruf:

Nazidemo in Halle?
Nice to beat you!

Für den 1. Mai 2017 wurde in Halle eine Nazidemonstration angemeldet. Die bisher aufrufenden Gruppen lassen eine Anreise mehrerer Hundert militanter Neonazis aus ganz Deutschland erwarten.

Warum die Nazis erneut Halle als Aufmarschort einer 1.Mai-Demonstration gewählt haben, erscheint zunächst nicht nachvollziehbar. Offensichtlich haben sie ihren letzten Maiauftritt in Halle bereits vergessen. Denn 2011 scheiterten sie glorreich und beschritten aufgrund mehrerer entschlossener Blockaden und direkter Aktionen einen nur sehr kurzen Leidensweg durch die Abbruchviertel unweit des Hauptbahnhofs. Halle ist dabei neben Leipzig bisher nicht nur eine der Städte im Osten, in der Naziaufmärschen auch über die Großevents hinaus traditionell mit der nötigen Konsequenz begegnet wird. Darüber hinaus sagt die hohe Fluktuation der hiesigen Nazivortänzer auch etwas darüber aus, was es bedeutet, seine nationalsozialistische Feldpost in Halle zu empfangen: Es macht ihnen selten länger Spaß. Aber auch hier sind die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten zwei Jahre infolge der sogenannten Flüchtlingskrise selbstverständlich nicht spurlos vorüber gezogen. Auch in Halle erreichte die AfD bei den letzten Landtagswahlen knapp 20% und die bis heute wöchentlich stattfindenden fremdenfeindlichen Montagsdemos konnten in ihrer Hochphase im Winter 2015/2016 mehrere Hundert „besorgte Bürger“ mobilisieren. Neonazis agieren in Folge dessen zunehmend offener, selbstbewusster und gewalttätiger. Vor diesem Hintergrund wird auch der erneute Versuch, in Halle endlich einen Aufmarsch und nicht nur einen Spießrutenlauf zustande zu bekommen, nachvollziehbar. Ob dieses Ansinnen mit dem zur Verfügung stehenden Personal erfolgreich sein wird, ist dabei aber zumindest fraglich.

Die diesjährige Demonstration wird von der Partei „Die Rechte” organisiert. Lokale Unterstützung wird sie dabei durch die hallische Suffnazitruppe „Brigade Halle” erfahren. Beide Gruppen stehen idealtypisch für Menschen, deren Sendungsbewusstsein sich disproportional zum Urteilsvermögen verhält, bei denen sich Wahrnehmung und Realität so unversöhnlich gegenüber stehen, dass man es ihnen im Gesicht ansieht. Und deren Gewaltaffinität eng mit der eigenen Abgestumpftheit in Verbindung zu stehen scheint – verroht bis ins Mark, unfähig zu Empathie, zu Selbstreflexion, gar zu Vernunft. Dass die Schlüsselfiguren des hallischen „Die Rechte“-Ablegers nah an der Grenze der Zurechnungsfähigkeit agieren, darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der 1.Mai als „Arbeiterkampftag“ stets in der Lage ist, eine größere Anzahl Neonazis zu mobilisieren. So hat sich beispielsweise das als Schwarzer Block agierende „Antikapitalistische Kollektiv” angekündigt, das am 1. Mai 2016 in Plauen mit massiver Gewalt auf sich aufmerksam machte.

Es muss darum gehen, den Nazis den Auftritt in Halle so gut es geht zu vermiesen. Nicht für ein besseres Deutschland, nicht für ein bunteres Halle oder den nazifreien Szenekiez. Sondern: Weil es richtig ist, ihnen in die Suppe zu spucken.
Auf die Ankündigung der Nazis, am 1.Mai 2017 durch Halle marschieren zu wollen, entgegnen wir mit dem nötigen Nachdruck, freundlich, aber bestimmt:

Nice to beat you!

Antifaschistische Gruppen Halle

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04.03.17 Infoveranstaltung über die solidarische Baustelle in Rojava


+ Infoveranstaltung über die solidarische Baustelle im Norden Syriens +

Gemeinsam mit der kurdischen Frauenstiftung WJAR planen die Menschen von AVAHI eine kollektive Baustelle in Rojava, dem nördlichsten Teil Syriens. Die Stiftung WJAR koordiniert und organisiert den Aufbau von Gesundheitszentren, Bildungseinrichtungen und Kooperativen für Frauen. Diese Arbeit soll mit dem Bau eines Gemeinschaftsgebäudes unterstützt werden.

Über das Projekt:
„Unser Projekt hat zum einen das Ziel ein Gebäude zu errichten welchesgemeinschaftlich genutzt werden kann und sich somit in die öffentliche Infrastruktur integriert. Gemeinsam mit den Menschen von vor Ort werden wir zusammen planen und arbeiten, um Solidarität praktisch werden zu lassen. Wir wollen die Idee der Demokratischen Selbstverwaltung, die Ökologie und Bedürfnisorientierung als zentrales Konzept des Handelns und Wirtschaftens beinhaltet, ernst nehmen. Deshalb soll dieses Bauvorhaben auch unter ökologischen Gesichtspunkten umgesetzt werden, in dem wir z.B. den lokalen Rohstoff Lehm verwenden wollen.
In Rojava planen wir, uns so gut wie möglich selbst zu organisieren und zu versorgen um die lokale Infrastruktur so wenig wie möglich zu belasten. Um dies zu gewährleisten werden wir neben Handwerker*innen, auch Übersetzer*innen, ärztliche Unterstützung, Medikamente, kleinere Werkzeuge und Küchenkräfte etc. dabei haben. Im Zentrum der Baustelle sollen der politische und kulturelle Austausch, die kollektive Entscheidungsfindung und gemeinschaftliche Aneignung von Wissen, stehen. Alle haben unterschiedliche Qualitäten die eingebracht werden können und wovon die Gemeinschaft profitiert. Sowohl in Arbeitsabläufen einer Baustelle als auch im alltäglichen Zusammenleben. Wir sehen das gleichberechtigte Arbeiten, auch als Verneinung der weit verbreiteten Leistungs- und Profitideologie.“

Wann: 4. März 2017 // ab 18.30 Uhr
Wo: Infoladen Salbke im Libertären Zentrum Magdeburg // Alt Salbke 144
Veranstalter: Fremder Geselle bei „Axt und Kelle“ und Arbeitskreis Antirassismus Magdeburg

 

Spenden an:

Kurdistan Hilfe e.V.
Hamburger Sparkasse
IBAN: DE40200505501049222704
BIC: HASPDEHHXXX
Stichwort: construction
avahi(ät)riseup.net – avahi.noblogs.org

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