13.11.18 §129a-Verfahren der „Sportgruppe“

Die Veranstaltung soll einen Einblick auf die Auswirkungen des, gerne als Schnüffelparagraphen, bezeichneten §129 (a/b) „Bildung krimineller Vereinigungen“ auf politische Bewegungen geben. Dieser Einblick soll mit den spezifischen sächsischen Verhältnissen kombiniert anhand eines aktuellen (2013-2016) Beispiels geschehen: der Beschuldigung und langjährigen Ausspionierung von 14 Personen in Leipzig aufgrund angeblicher Bildung einer „antifaschistischen Sportgruppe“.

Küche für Alle ab 18 Uhr

Vortrag ab 19 Uhr von: Rote Hilfe OG Leipzig

Organisiert von: Infoladen [Salbke]

Im Rahmen der Aktionswoche gegen die Innenministerkonferenz.

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15.10.18 Infoladen-Café Wiedereröffnung

Wir sind zurück aus dem Sommerloch! Kommt vorbei, um bei Kaffee, Tee und
veganem Kuchen die Rückkehr des Infoladen-Cafés zu feiern. Lasst uns
unsere neuen Bücher entdecken, lernen, diskutieren und lachen. Ab jetzt
immer wieder Montags, 16-19 Uhr und jeden dritten Montag im Monat ist
FLTI*-Café

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Faschistischer Angriff am frühen morgen des 04.08.2018 auf das „Libertäre Zentrum Magdeburg“ (L!Z)

Kurz vor 05.00 Uhr morgens, am Samstag dem 04.08.2018, begannen mehrere Faschist*innen vor dem „Libertären Zentrum Magdeburg“ (L!Z) zu randalieren und worfen ein Umsonstladen-Regal und eine Metallfigur, welche vor dem Haus standen um. Im Anschluss zogen sie zu Fuß und mit Autos kurz zur Haltestelle „Mariannenstraße“ um dann zuerst mehrmals vor dem Haus Auf- und abzufahren. Dann stiegen sie aus und begannen mehrere Steine und Flaschen, welche sie zuvor scheinbar konsumiert haben (Bierflaschen, eine Vodka Flasche und eine Pfeffiflasche) gegen das Haus und in Fenster zu werfen. Dabei wurde ua. eine schlafende Person nur knapp von einem mehreren Kilogramm schweren Stein verfehlt. Durch den Steinbewurf wurden ingesamt zwei Fenster zerstört. Die Faschist*innen wirkten stark alkoholisiert und mit anderen Substanzen vollgepumpt. Sie trugen alle auffällige Kleidung z.B. eine hell rotes Yakuza-Shirt, ein blaues FCM-Schirt („Magdeburg is ufjestiegen“) oder traten teilweise Oberkörperfrei auf. Die Fahrerin eines Wagens trug auffällige rote Haare und wurde durch die anderen laut mit dem Namen „Juli“ oder „Julia“ gerufen. Nachbar*innen, welche das Geschehen beobachteten und die Angreifer*innen aus ihren Wohnungen heraus filmten und Ansprachen wurden durch diese Beleidigt. Unsere Nachbar*innen berichteten uns danach, dass die Faschist*innen versucht haben sich zu vermummen damit, aber überfordert waren. Die Kennzeichen beider Autos konnten notiert werden und sind uns nun bekannt, ausserdem gelang es die Täter*innen und Fahrzeuge zu fotografieren. Beide Fahrzeuge hatten magdeburger Kennzeichen. Insgesamt handelte es sich um 9 Faschist*innen die am Angriff beteiligt waren. Der Angriff dauerte ca. 15-20 min. Nach ca. 30 minuten trafen die ersten, von Nachbar_innen alamierten Polizist*innen ein, und nahmen Anzeigen und von aussen erkennbare Schäden auf. Die Schäden am Haus belaufen sich auf zwei eingeworfene Fenster und leichten Beschädigungen am Umsonstladen-Regal und der Metallskultur. Dennoch sehen wir den Angriff als versuchten Mordanschlag da die Täter*innen bewusst Steine in Fenster geworfen haben, die aufgrund der momentanen Hitzewelle von Bewohner*innen geöffnet wurden um eine kühle Nacht zu bekommen. Ein Angriff in dieser Intensität hat das L!Z lange Zeit nicht erlebt, dennoch kommt es wöchentlich zu vereinzelten Flaschenwürfen in der Nacht, so wie dem Rufen faschistischer Parolen aus vorbeifahrenden Autos herraus. Leider reiht sich auch dieser Angriff in eine Reihe von Angriffen durch Faschist_innen in Magdeburg und dem gesamten Gebiet Sachsen-Anhalts, in den letzten Monaten, ein. Dieser und andere Angriffe werden natürlich nicht unbeantwortet bleiben und werden Konsequenzen für die Täter_innen haben, der provinzielle Charakter Magdeburgs und ein solider, antifaschistischer Selbstschutz haben es schon oft ermöglicht Nazis ausfindig zu machen und sie handlungsunfähig zu machen.

By any means necessary

Hinweise und ähnliches könne uns gerne an: infoladen-md@riseup.net oder an liz-md@riseup.net geschickt werden. PGP-Verschlüsselung ist möglich.

Die Folgen Fotos zeigen die angerichteten Schäden. Wir haben uns entschieden die Fotos der Täter_innen und ihrer Fahrzeuge ersteinmal nicht zu veröffentlichen. Wir bitten hierfür um Verständnis.

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07.08.18 *Der Rudolf Heß-Marsch – Comeback eines Nazievents?* Infoveranstaltung zum Nazigroßaufmarsch am 18. August in Berlin.


*Der Rudolf Heß-Marsch – Comeback eines Nazievents?*

Infoveranstaltung zum Nazigroßaufmarsch am 18. August in Berlin.

Erneut mobilisieren Neonazis bundes- und europaweit nach Berlin-Spandau um dem Hitlerstellvertreter Rudolf Heß in Berlin zu gedenken. Der Erfolg der AfD und die damit verbundenen schlechten Wahlergebnisse vieler Naziparteien, machen Nazigroßevents wie im sächsischen Ostritz zur logischen Konsequenz für NPD und Co: Für die eigene Finanzierung und den Schulterschluss des militanten Nazispektrums. Der Aufmarsch in Spandau ist Teil dieser Strategie und steht in einer Linie mit derlei Nazigroßveranstaltungen. Diesem Spektrum bleibt nur das offene Propagieren und gewalttätige Ausüben ihrer NS-Ideologie, wenn es nicht an Bedeutung verlieren will. Dies birgt eine enorme Gefahr. Schon kurz nach dem Heß-Aufmarsch 2017 wurde die Mobilisierung in der Naziszene als Erfolg verbucht, da es den Veranstalter*innen gelungen war Parteien wie Die Rechte, die NPD, den III. Weg und Kameradschaften auf diesem Aufmarsch-Event zu einen. Mit der Wiederbelebung der Heß-Märsche droht erneut ein neofaschistischer Großaufmarsch zum jährlichen erinnerungspolitischen Ritual der NS-Szene zu werden. Dies müssen wir verhindern – zusammen und mit unterschiedlichen Mitteln!

Datum: 07.08.18

Ort: Libertäres Zentrum Magdeburg / Infoladen [Salbke]

Uhrzeit: 19 Uhr (ab 18 Uhr KÜFA)

* Der Vortrag wird gehalten vom Berliner „Bündnis NS-Verherrlichung stoppen!“

*organisiert durch die Jugend Offensive Magdeburg und dem Infoladen [Salbke]-Kollektiv

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10.07.18 Mobivortrag zur antifaschistischen Demonstration in Salzwedel

Am 10.07.18 werden unsere Genoss*innen aus Salzwedel einen Mobivortrag anlässlich der antifaschistischen Demonstration am 14.07.18 in Salzwedel bei uns im Infoladen halten.
Ab 18 Uhr könnt ihr euch mit leckerem veganen Essen versorgen.
Um 19 Uhr beginnt dann der Vortrag.

Kompletter Demonstrationsaufruf:

„FÜR EINE ANTIFASCHISTISCHE PROVINZ – NAZISTRUKTUREN ZERLEGEN

Nun ist der Punkt erreicht, an dem es nicht mehr zu leugnen ist, dass sich auch in dieser Stadt Neonazis umhertreiben. In einer Nacht Anfang Juni stürmten Neonazis das Autonome Zentrum „Kim Hubert“, griffen dort schlafende Personen an und zerstörten Zimmer vor deren Augen.

Diese Nacht ist nur der traurige Höhepunkt: Jahrelang fahren Neonazis,in Deckung von Rechtsruck und AfD durch die kleine Stadt, wollen dich und andere Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen entmutigen und einschüchtern, zünden Böller, greifen dich in der Öffentlichkeit und am hellichten Tage an, stehen nachts vor deiner Haustür, stürmen dein Haus.

Es reicht!

Salzwedel ist eine Stadt im Norden von Sachsen-Anhalt. Verschlafen und klein. Jede*r kennt jede*n. Doch für einige bedeutet diese Stadt mittlerweile, nachts nicht mehr ruhig durch die Straßen gehen zu können. Egal, ob beim Einkaufen oder im Park – ein Auge ist immer Wachsam.

Ein Zustand, der unerträglich ist.
Es ist Zeit für ein Zeichen!

Demonstration am 14. Juli 2018
17 Uhr
Bahnhof Salzwedel“

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10.02.18 SCHEISZ AUF EUREN Oi! Vol.1

Am 10.2.2018 gibt sich in der Factory in Magdeburg die Creme de la Creme der „unpolitischen“ Oi!-Fraktion die Klinke in die Hand. Unter dem Namen „Oi! for you“ findet dort ein Festival statt, alles organisiert von der Spirit from the street-Crew. Dort sollen neben Rotz und Wasser, Pöbel und Gesocks, Durstige Nachbarn und weiterem Abschaum auch die Band Krawallbrüder aufspielen. Eigentlich dachte ich, dass KB schon unter die Kategorie „Deutschrock“ fällt, dem ist scheinbar nicht so. Da spielen also die Krawallbrüder, die doch selber von sich behaupten, unpolitisch zu sein, in der Factory in Magdeburg. Waren es denn nicht Teile von KB, die gerne mal mit Nazis nach Spanien fahren und sich dort auch noch mit den Nasen fotografieren lassen? Man kann sich also selber schon vorstellen, was am 10.2. in der Factory zu erwarten ist: ein Tummelplatz für die ganzen ach so „unpolitischen“ Oi!- und Deutschrock-Fans.

Es wird aber sicher noch einige geben, die darauf keinen Bock haben, Menschen, die keinen Lust darauf haben, sich besoffene Macker anzuschauen, die irgendwas vom „wahren Skinheadkult“ faseln oder einem erzählen, dass Oi! „schon immer unpolitisch“ gewesen sei. Diejenigen, die keinen Bock auf diese Scheisze haben, sind recht herzlich dazu eingeladen, am 10.2.2018 ins LiZ (Libertäres Zentrum) nach Magdeburg zu kommen, denn dort steigt das „Scheisz auf euer’n Oi!“-Festival. Weitere Infos folgen hier in Kürze.

Bands:

ONE STEP AHEAD (AFA HC-PUNK)
NASTY MATTER (Polit HC-PUNK)
KELLERASSELN (Polit Speed-Punk)
SELBZTJUSTIZ (Riotpunk)
+++weitere+++

Außerdem wird es eine Mobi-Veranstaltung geben zum Naziaufmarsch am 10.3.2018 in Dessau und geplanten Gegenaktivitäten – „Make Dessau nazifrei again „!

In diesem Sinn: Alerta Antifascista, Fuck off Grauzone!

Mit freundlicher unterstützung von:
#InfoladenSalbkeMagdeburg
SAVE THE SCENE FESTIVAL
Riot Bike Records
Rash Berlin Brandenburg
True Rebel Store
Opór Streetwar

https://www.facebook.com/events/1955540374697548/

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20.01.18 Soli-Konzert (Torkel T u. Yansn) + Vortrag für das Café Internationale

Vortrag und Soli-Party (20.01.2018 im LIZ): Merseburger Zustände und das Café Internationale

Spätestens seit Beginn der 2000er Jahre ist Merseburg ein Ort an dem Neonazis offen und gewalttätig auftreten, Drohungen gegen Aktivist*innen und vor allem auch rassistische Diskriminierung und Gewalt sind an der Tagesordnung.

So wurde im Februar 2014 ein aus Somalia stammender Mann in einer Unterführung zusammengeschlagen.

Im Oktober 2015 wurde ein Mensch aus Somalia durch einen Schuss aus dem Luftgewehr am Kopf verletzt.

Im Oktober 2016 wurden ein Mann, eine Frau und ihr fünf Jahre alter Enkel von zwei Männern verletzt, die Täter hatten an der Wohnungstür des 44-Jährigen aus Liberia geklingelt und ihn sofort mit einem Schlagstock und einem Schlagring angegriffen und in die Wohnung zurückgedrängt, wo sie dann auch die Lebensgefährtin des Mannes sowie das Kind verletzten. Alle Drei mussten ins Krankenhaus.

Auch aus Kreisen, die sich wahrscheinlich als bürgerliche Mitte verstehen, werden alltäglich stattfindende rassistische Anfeindungen und Beleidigungen eher gutgeheißen und verharmlost.

So beleidigte ein deutsches älteres Paar am 05.12. am Merseburger HBF zwei Menschen als “Scheisskerle” und stieß sie unsanft mit den Ellenbogen zur Seite, nachdem diese sich in einer Sprache unterhalten hatten, die dem Paar anscheinend nicht deutsch genug war.

Dieser rassistischen Grundstimmung folgen letztendlich auch die staatlichen Institutionen: Asylsuchende Menschen sind derzeit von Leistungskürzungen, Lebensmittelgutscheinen statt Bargeld und Arbeitsverboten betroffen.

Ebenso forciert es die Ausländerbehörde mit allen Mitteln, die Zahl der Abschiebungen zu erhöhen. Am 07.11. wurde ein Mensch in ein Land abgeschoben, in dem er zuletzt als Kind war. Eigentlich wollte er demnächst heiraten, hatte einen festen Arbeitsvertrag in Aussicht, hatte ein festes Umfeld in einer größeren Stadt und war nur in Merseburg, um seine Duldung pflichtgemäß zu erneuern. Die Ausländerbehörde wird somit zu einem der gefährlichsten Orte für Menschen mit und ohne Bleiberechtsperspektive.

Das Café Internationale besteht seit 2014 und ist ein Ort der Begegnung und der Solidarität, für Menschen mit Fluchthintergrund und Unterstützende in Merseburg und Umgebung.

Es ist für viele Betroffene der einzige Anlaufpunkt für Fragen aus den Bereichen Flucht, Asyl und Diskriminierung in der Region. Die Aktivist*innen des Cafés selbst können Unterstützung in jedweder Form sehr gut gebrauchen! Ihre nicht entlohnte Arbeit besteht vor allem daraus, Menschen bei Asylanträgen zu unterstützen, sie auf Ämter, Behörden und zum Gericht zu begleiten, ihnen nach rassistischen Angriffen zur Seite zu stehen und oft auch als einzige Gesprächspartner*innen. Anfeindungen von verschiedenen Seiten erschweren den Aktivist*innen das Engagement: Zuletzt wurde ihnen sogar die Nutzung der Räumlichkeiten der FH Merseburg durch die Leitung der Uni verboten.
Diese Arbeit ist anstrengend, braucht Zeit und eben auch Geld.

Darum wird es am 20.01.2018 im Libertären Zentrum (LIZ) in Magdeburg eine Soli-Veranstaltung geben mit einem Vortrag zu der aktuellen Situation in Merseburg, gehalten von Menschen vom Cafe Internationale. Im Anschluss ist dann Konzert mit Yansn und Torkel-T (Hip Hop) und Party mit Cocktails und den DJ*anes FATAL und Cynthesiza!

Alle Einnahmen kommen dem Cafe Internationale zu Gute für Anwaltskosten und den täglichen Kampf gegen Rassismus, Abschiebungen und Ausgrenzung!

Kommt Zahlreich!

Ort: LIZ Alt Salbke 144, Linie 2 Haltestelle Mariannenstraße
English translation will be provided.

Beginn Vortrag: 19:00 Uhr
Live Acts (YANSN TORKEL-T): 21:00 Uhr
Party: 23:00 Uhr

no gods, no masters, no dogs, no nazis! no photos! racists and queer*haters go to hell! only for friends! nur für freund*innen!

https://www.facebook.com/events/2237503066320570/

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06.01.18 In.Flammen vol. 5 (Daisy Chain & Miss Zebra, Gut-Mänsch Clan, ΠΕΝΘΙΜΟΣ / CLOWN & Viral, Rana Esculenta, CHI (DJ) )

IN.FLAMMEN | 5

In.Flammen baut ein politisches Hip-Hop-Netzwerk zwischen Griechenland und Deutschland auf. Im Fokus stehen Selbstorganisierung, soziale Kämpfe und Solidarität. Nachdem wir die letzten Male in Hamburg, Bremen und Athen waren, freuen wir uns, wieder ins L!Z nach Magdeburg zu kommen! Wir beginnen um 19.30 Uhr mit einem Vortrag der Kampagne „Can’t evict solidarity“ zur Situation von Geflüchteten und der Solidaritätsarbeit in Griechenland. Um 22 Uhr geht es weiter mit dem Konzert und Acts aus Athen, Rethimno, Magdeburg, Berlin und Leipzig. Am Ende legt CHI aus Hamburg für euch auf. Mit den Einnahmen der Veranstaltung werden Menschen ohne Papiere unterstützt.

19.30h VORTRAG & DISKUSSION
(scroll down for English version)

Die Kampagne „You can’t evict Solidarity“ wurde zur Unterstützung von Aktivist*innen gegründet, die nach den Räumungen von besetzten Häusern in Thessaloniki (Griechenland) im Sommer 2016 sowie im Frühjahr 2017 vor Gericht stehen. In ihrem Vortrag berichten Genoss*innen von der Kampagne über die aktuelle Situation von Geflüchteten und die Solidaritätsarbeit auf der Insel Lesbos und dem griechischen Festland. Außerdem sprechen sie über die migrantischen Häuserkämpfe sowie über die Lage auf dem serbischen Teil der Balkanroute. Im Anschluss ist Zeit für Fragen, Gespräch und Diskussion. Mehr Infos auf: https://cantevictsolidarity.noblogs.org/

22h KONZERT

Daisy Chain & Miss Zebra (Athen/Rethimno)
Gut-Mänsch Clan (Magdeburg)
ΠΕΝΘΙΜΟΣ / CLOWN & Viral (Athen)
Rana Esculenta (Leipzig)

DJ
CHI (Feminist Rap/Trap/Bass)

***

The campaign „You can’t evict Solidarity“ was created to support activists that were taken to trial after the evictions of squats in Thessaloniki (Greece) in summer 2016 and spring 2017. Comrades from the campaign will talk about the current situation of refugees and solidarity work on Lesbos and the Greek mainland. Besides, they will speak about migrant housing struggles as well as about the Serbian part of the balkan route. Following this, there will be space for questions, comments and discussion. The talk will be in German but can be translated to English. More info on https://cantevictsolidarity.noblogs.org/

***

Veranstaltung nur für Freund*innen. No Photos.

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Ab 09.10.17 jeden Montag Infoladen-Café (jeden 3. Montag FLTI*-Only)

#englisch below

***INFOLADEN CAFE, ab jetzt JEDEN MONTAG 16-19 UHR, INFOLADEN SALBKE,
Alt Salbke 144, Tram 2 bis Mariannenstraße***

 

Ab dem 09.10.2017 öffnet der Infoladen Salbke jeden Montag zwischen
16.-19 Uhr seine Tür fürs INFOLADEN CAFE. Ihr seid alle herzlich zum
Kaffee oder Tee trinken, veganen Kuchen essen, Bücher lesen und
ausleihen engeladen. Außerdem möchten wir mit euch ins Gespräch kommen,
diskutieren und Briefe an Gefangene schreiben und haben noch ganz viel
Platz um auch eure Ideen mit einzubringen.

Jeden dritten Montag im Monat möchten wir das Café als einen FLIT*-Raum
nutzen, also uns unter Frauen, Lesben, Trans- und Interpersonen treffen.
Das heißt, dass Menschen, denen bei ihrer Geburt das männliche
Geschlecht zugewiesen wurde und deren Geschlechtsidentität dem auch
entspricht, dann einfach eine Woche später erst wieder zum Kaffee
trinken kommen können.

Falls es Menschen unter euch gibt, die sich gerne mit in die Orga des
Cafés mit einbringen würden, dann meldet euch, ihr seid herzlich willkommen.

Hoffentlich bis Montag
Solidarische Grüsze, euer Infoladen [Salbke]-Kollektiv
infoladen.blogsport.eu//squatmagdeburg.blogsport.de//md-linksdrehend.org

*** INFOSHOP CAFE, from now on every MONDAY, 4-7pm, in the Salbke
Infoshop, Alt Salbke 144, Tram 2 get off at Mariannenstraße***

Starting October, 9th, the Infoshop Salbke will open its door every
Monday between 4pm and 7pm and you are all very welcome to drink tea or
coffee, eat vegan cake and read or borrow books. We also want to have
conversations and discussions and write letters for political prisoners.
There is still a lot of space to fit in your own ideas as well.

Every third Monday of the month we want to use the Café as a space where
only women*, lesbian, trans and inter people meet. That means that we
ask people who were assigned male at birth and still identify as such to
come back the week after for their coffee.

If there are people who want to participate in the organization of the
Café, you are very welcome to do so, just let us know.

We hope to see you on Monday.
Solidarity, your Infoshop [Salbke]-Collective
infoladen.blogsport.eu//squatmagdeburg.blogsport.de//md-linksdrehend.org

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17.10.16: „500 Jahre Revolte“ – Multimedialer Vortrag von Bernd Langer

2017 ist das „Lutherjahr“: Weit über Deutschland hinaus werden „500 Jahre Martin Luther“ breit gefeiert. Auch wenn dabei pflichtbewusst kritische Töne zu Luther nicht fehlen – sein Antisemitismus, seine Hetze gegen die aufständischen Bauern – werden andere religionskritisch-reformatorische und früh-demokratisch revolutionäre Kräfte nicht nur nicht gewürdigt, sie finden erst gar keine Erwähnung. Luther, so scheint es, war eine isolierte Ausnahmeerscheinung. Dabei war er nur Teil eines gesellschaftlichen Umbruchs in der Renaissance. Begleitet von wissenschaftlichen Entdeckungen geriet das alte Weltbild ins Wanken. Es gab verschiedene Bewegungen gegen die etablierte christliche Kirche, wie die Täufer und Thomas Müntzer, dem radikalen Gegenspieler von Luther. Getragen wurden die neuen Gedanken von der feudalistisch unterdrückten Bevölkerung. Es kam zu Aufständen, die sich im großen deutschen Bauernkrieg 1523 bis 1525 zu einer allgemeinen Erhebung steigerten

Beginn: 18 Uhr
Dauer: 2h ca.

more infos: https://www.facebook.com/events/476013236098869/

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